Ausgabe JUNI 2026

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AUSZUG AUS DEM INHALT:

AM OBJEKT
Holzbauliche Ertüchtigung und Erweiterung – Schule macht Schule
Ein Beispiel aus Brandenburg zeigt auf, wie der Erhalt des wertvollen Gebäudebestands dank des modernen Ingenieurholzbaus gelingen kann. Die in Plattenbauweise erstellten Objekt- und Wohnungsbauten Ostdeutschlands verfügen über eine solide Bausubstanz, die es zu erhalten gilt. Dabei hängt der Grad der seriellen Sanierung unmittelbar vom Grad der seriellen Erstellung der Ursprungsbauten ab.

ZUR SANIERUNG
Prävention und Sanierung bei Insektenschäden – Mit Monitoring und Sachverstand gegen Holzschädlinge
Schäden durch Insekten an verbautem Holz in Gebäuden haben immenses Schadenspotenzial inne – man denke nur an statisch wichtige Holzbalken, Dachstühle oder Bodenbeläge. Am besten vermeidet man einen Schaden durch geeignete Präventionsmaßnahmen. Ist der Befall bereits passiert, gilt es, durch sachverständige Sanierungslösungen Herr der Lage zu werden. Neben der Wirtschaftlichkeit sollte dabei auch immer die Umweltverträglichkeit beachtet werden.

IM HANDEL
Fachliteratur

Produkte aktuell

Serviceübersicht

IM DETAIL
Materialfeuchtmessgeräte im Fokus – Feuchte fix finden?
Geräte zur Materialfeuchtemessung schaffen Klarheit über den Feuchtegehalt von Baumaterialien und verhindern Bauschäden. Welche Messverfahren und Messgeräte gibt es und worauf kommt es beim Messen an? Der Beitrag gibt einen grundlegenden Überblick über verschiedenen Messmethoden und zeigt, auf welche Geräteparameter geachtet werden sollte.

Holzfeuchte richtig messen – Wer misst, misst Mist?
Die fachgerechte Holzfeuchtemessung will gelernt sein – kompakte Holzfeuchtemessgeräte suggerieren genaue Werte. Doch haben diese Werte Bestand? Welche Messmethode sollte wann angewendet werden? Und an welchen Stellen sollte überhaupt gemessen werden? Wie gelingt die Suche nach der am meisten betroffenen Stelle im Schadensfall? Der folgende Beitrag zeigt unter anderem an einem praktischen Messversuch, worauf Verlass ist – und klärt nebenbei die Frage, ob man immer Mist misst.

Im Gespräch zur Bewertung und Sanierung von Feuchteschäden – Im Gespräch mit Michael Trübswetter
Feuchteschäden an Gebäuden umfassen Leitungswasserschäden und Überschwemmungen, aber auch eine ganze Palette an komplexen Wechselwirkungen zwischen moderner Bauweise, energetischen Anforderungen und dem tatsächlichen Raumklima. Neben den klassischen Schadensursachen beobachten Sachverständige gehäuft Schäden durch Kondensat, die zu Schimmelbildung führen können. Grund genug, ins Gespräch mit einem Experten zur Bewertung und Sanierung von Feuchteschäden in der sachverständigen Praxis zu gehen. Redakteurin Lioba Listl sprach mit dem Dipl. Bausachverständigen (FIB) Michael Trübswetter über Schadensursachen, die korrekte Einschätzung erhobener Messwerte sowie die korrekte Analyse des vorgefundenen Schadensbildes.

Raumklimatische Anforderungen – (nicht nur) in Kellerräumen – Wärmeübergabesysteme im Bestand
Bei energetischen Sanierungen im Bestand muss zwingend das Wärmeübergabesystem im Fokus stehen. Die Wahl eines passenden Systems sollte auf die raumklimatischen Anforderungen abgestimmt werden – ob es sich nun um Kellerräume und Souterrains oder Räume über der Erde handelt. Der nachfolgende Beitrag fokussiert sich auf den Aspekt der Vorlauftemperatur – aus Erfahrung des Autors der neuralgische Punkt bei jeder energetischen Sanierung.

NEUE REGELN
Sachstand zur Bauproduktenverordnung – Schrittweise Entwicklung
Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, die aktuelle Situation eines großen Vorgangs zusammenzufassen. So ist es auch mit der Bauproduktenverordnung, die – anders als ihre Vorgängerversion – nicht abrupt in unser Leben tritt, sondern sich schrittweise entwickelt. Die Bauproduktenverordnung wird auch in Zukunft die Konformität des Produkts mit den Produktanforderungen bestätigen und ist somit für alle am Bau Beteiligten relevant.

IM STREITFALL
Haftung bei Leistungsreduktionen der Akkuspeicher einer PV-Anlage – Die Frage nach der Vertragsart: Kaufvertrag oder Werkvertrag?
Wenn es um Lieferung und Installation von PV-Anlagen geht, entstehen im Streitfall schnell rechtliche Fragen. Insbesondere hinsichtlich der Vertragsart und möglichen daraus resultierenden Mängelrechten. Die Unterscheidung zwischen Kaufverträgen mit Montageverpflichtung und Werkverträgen beeinflusst die Haftungspflicht von Lieferanten und Installateuren. Deshalb ist es erforderlich, sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Klaren zu sein. In diesem Beitrag wird daher die Rechtslage anhand einer beispielhaften Rechtsprechung analysiert.

Schaden beurteilt, Note Sechs, Setzen.

Bald steht wieder der Tag an, den so mancher Schüler als leider notwendiges Übel vor den lang ersehnten Sommerferien wahrnehmen dürfte: Der letzte Schultag. Und damit in den meisten Fällen auch die Ausgabe der Zeugnisse. Die Beurteilung der erbrachten Leistungen über ein ganzes Jahr hinweg. Doch wie gelingt eine faire Beurteilung, die die individuellen Stärken und Schwächen in Bezug auf die schulischen Leistungen abbildet? Als Tochter einer Lehrerin weiß ich, wie die Köpfe der Pädagoginnen und Pädagogen trotz Bewertungssystematiken und Co. regelmäßig rauchen.

Auch Sie sind in Ihrem Berufsalltag mit der Frage nach der fachgerechten Beurteilung beschäftigt – ob als Sachverständiger oder als mit der Projektabwicklung Beauftragter. Dabei geht es in Ihrem Fall um das Thema der Bauschäden. Die Komplexität ist bei den betroffenen Bau- und Sanierungsprojekten nicht von der Hand zu weisen und nicht selten ein Wechselspiel aus vielen (bauphysikalischen) Faktoren. Umso schwieriger gestaltet sich die fachgerechte Beurteilung.

Daher widmet sich die aktuelle Ausgabe ganz dieser komplexen Thematik. Ab S. 24 legen wir den Fokus auf den Einsatz des richtigen Messgerätes zum Nachweis von Feuchte. Und falls Sie in Ihren Projekten besonders mit Holz betraut sind, trifft der nachfolgende Beitrag ab S. 30 Ihr Interesse: Unser Experte stellt die provokative Frage, ob man bei der Messung von Feuchte im Holz immer Mist misst. Zudem lege ich Ihnen auch das Interview mit unserem sachverständigen Experten ab S. 36 ans Herz, in welchem wir über die oben angesprochene Komplexität der Einflussfaktoren in der Beurteilung sprechen.

Eine spannende Lektüre wünsche ich Ihnen – und eine entspannte Sommerpause, falls Sie sich ein paar Tage freinehmen können!

Lioba Listl
Redaktion „der Sanierungsvorsprung“